VORTRÄGE

Folgende Vorträge sind aktuell zu buchen:

thema #1: Wesensgerecht imkern – was heißt das und könnte das zu mir passen?

thema #2: Behandlungsarme Bienenhaltung – meine Erfahrungen.

Es handelt sich jeweils um Vorträge von ca. 45 min Dauer samt jeweils anschließender Diskussion von ca. 30 min.

Preis: 500 € / Vortrag, zzgl. Nebenkosten (Fahrtkosten, Reisezeitkosten, ggf. Übernachtungskosten). Preis und Nebenkosten verstehen sich zzgl. Umsatzsteuer von 19 %.

thema #3: Was hat ein Bienenvolk mit dynamischen Organisationsmodellen in Wirtschaftsbetrieben zu tun?

Es handelt sich um einen Vortrag von ca. 45 min Dauer mit anschließender Diskussion von ca. 30 min.

Preis: 750 € zzgl. Nebenkosten (Fahrtkosten, Reisezeitkosten, ggf. Übernachtungskosten). Preis und Nebenkosten verstehen sich zzgl. Umsatzsteuer von 19 %.


Anfragen für die Themen #1 und #2 bitte an post@einfachbienenhalten.de adressieren

Anfragen für das Thema #3 bitte an consulting@miller.3.de adressieren

BIENENVOLK | Patenschaft

Mit einer Patenschaft für ein Bienenvolk unterstützt du die Öffentlichkeitsarbeit#Unterricht von miller 3 bienen zum Schutz der Bienen.

  • Du erhältst Einblick in die faszinierende Welt der Honigbiene
  • Du leistest einen Beitrag das weltweite Bienensterben aufzuhalten
  • Du erhältst eine persönliche Patenschaftsurkunde
  • Du erhältst ein Glas Demeter-Honig (DE-ÖKO-037) (500 g) und 1 Glas Propoliscrème (40 g)
  • Du erhältst 2-mal im Jahr einen Steckbrief des „adoptierten“ Bienenvolkes. So kannst du dir ein Bild machen, was das Volk macht und wie es ihm aktuell geht.   Die  Zusendung des Steckbriefes erfolgt per mail/pdf.
  • Du erhältst mit einer Patenschaft 10 % Rabatt auf die Seminargebühren des Schnupperseminars

Was kostet eine Bienenpatenschaft?

Die Bienenpatenschaft kostet 50 € pro Jahr.  Eine Verlängerung ist möglich, muss allerdings vom Bienenpaten mitgeteilt werden.

Wie funktioniert es?

Wenn du du selbst Bienenpate werden willst, sendest du mir deinen Vornamen, Nachnamen, Adresse und Mail-Adresse an post@einfachbienenhalten.de und du erhältst dann von mir alle weiteren Infos.

Wenn du eine Bienenpatenschaft verschenken willst, sendest du mir deinen Vornamen, Nachnamen, Adresse und Mail-Adresse und den Vornamen, Nachnamen, Adresse und Mail-Adresse des Beschenkten an post@einfachbienenhalten.de und du erhältst dann von mir alle weiteren Infos.

Bienenwachs, Wabe und BIEN

| zum Bild: von unten in eine Warré-Beute fotografiert |

Dass das Bienenwachs von den Bienen selbst gemacht wird, dass es vereinfacht gesagt fetthaltige weiße “Schweißperlchen” sind, ist vielen bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass der Ursprung für dieses seit Alters her wertgeschätzte Gut der gleiche ist, wie für den Honig: es ist der Nektar (oder auch andere süße Pflanzensäfte).

Nektar, der zu Honig werden soll, gelangt in den Honigmagen der Biene.

Nektar, der zu Wachs werden soll, gelangt vom Honigmagen der Biene weiter in ihren eigenen Magen.

Das, was die Biene aus ihrem Honigmagen dann hochwürgt, wenn sie wieder zuhause im Stock angekommen ist, gibt sie an ihre Genossinnen weiter. Der Wertschöpfungsprozess im Bienenstock vom wässrigen Nektar zum zähflüssigen Honig hat begonnen.

Und das, was die Biene über ihren eigenen Magen verzehrt, stärkt sie, gibt ihr Lebenskraft um auch die energieträchtigen Wachsplättchen schwitzen zu können.

Der Vorgang der Wachsherstellung fasziniert mich. Mich fasziniert, dass die Biene den Grundstoff des Nektars hinsichtlich seiner Bestimmung (Wachs oder Honig) zunächst trennt um es dann wieder in der Wabe, als Gemeinschaftswerk eines BIEN zusammen zu bringen, zu vereinigen. BIEN, so bezeichnen gerne Imker*innen den Gesamtorganismus des Bienenvolks.

Die Wabe – ein gemeinsamer Leib der Lebensprozesse des BIEN.

Die Wabe – in der die Leistungen des Individuums vereinigt sind.

Die Wabe – aus den Leistungen des Individuums umgebildete genossenschaftliche Heimat.

Umbildung – das Wort gefällt mir. In seinem Hauptwerk „Prinzip Hoffnung“ schreibt Ernst Bloch: „Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch.“ Mir scheint geradezu, als ob er diese Erkenntnis aus dem Sozialwesen BIEN entnommen hat.

Waben herzustellen, zählt zu den ureigensten Lebensäusserungen des BIEN. Hat man nur den Honig-Profit im Kopf, ist der Naturwabenbau kontraproduktiv, weil es Energie kostet und es am Ende weniger Honig gibt.

Hat man aber das Ganze im Auge, vllt. im symbolischen Sinn wie oben dargestellt, dass der BIEN mit seinem Wabenbau seine Heimat schafft, dann … dann versteht man das Ganze.

 

Auszug aus dem 4. Bienen Newsletter im November 2017 | Autor: Ulrich Miller | Bildrechte liegen bei Ulrich Miller